Coppa Roda 2011

Der 31. Roda-Cup: ein leidenschaftlicher Wettkampf

Auch dieses Jahr hat der Roda-Cup, die traditionelle Segelregatta des Segelverbands Luganer See, die zum 31. Mal zum Saisonende stattfand, die Erwartungen nicht enttäuscht. Sehr gross, wie üblich, die Zahl der Teilnehmer am Start mit gut 65 Booten, was zeigt, wie sehr die Tessiner Segler an dieser Veranstaltung hängen.

Und wie es die Tradition will, wurde wettermäßig Achterbahn gefahren; Wind gab es für jeden Geschmack und jedes Boot. Am Samstag herrschte starker Nordwind mit Böen, die streckenweise 30 Knoten erreichten. Gross waren die Aufregung und der Einsatz der Mannschaften, die den Kurs der Schiffe auf ihrer spektakulären Fahrt in Richtung Staudamm von Melide nur mit Mühe zu halten wussten.

Einen schönen Ausklang fand das Ganze schliesslich mit einem offiziellen Abendessen der Firma Fratelli Roda AG, zum Andenken an Luigi Roda, Gründer der Firma und begeisterter Segler, bei dem die Mannschaften Gelegenheit hatten, die Ereignisse des Tages zu kommentieren und wodurch die Verbundenheit der Firma Roda zum Segelverband Luganer See zum Ausdruck kam.

Der Sonntag hingegen erwies sich als windstill, und die Segler versuchten bei diesem mediterranen Wetter mit viel Wärme und Sonne jedes noch so kleine Lüftchen zu nutzen. Zum Abschluss gab es eine grosse Feier mit Preisverleihung für alle im Segelclub, bei der auch der Stadtrat von Lugano, Vorsitzender des Departements für Sport, RA Angelo Jelmini, anwesend war.

Der Roda-Cup wurde zum zweiten Mal in Folge von Tato Express von Tato Scascighini gewonnen. In der Kategorie Rennboote gewann Edmondo Albricci, in der Kategorie Kreuzer Jean-Pierre Bianchi, in der Jolleklasse Francesco Fabiani, bei den 4.70er Lasern die junge Giulia Servida. In der Klasse OpenBic siegte Pietro Servida, Sieger in den Klassen Optimist A Luca Borsella, Optimist B Nicolò Cornaro und Optimist C Lorenzo Ferrazzini. Den spannenden Wettstreit der Klasse Surprise gewann Cicuta von Sacha De Micheli. www.cvll.ch

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