In der Schweiz enthält eine von sieben Lebensmittelverpackungen toxische Rückstände

So betitelt die Tageszeitung 20 Minuten in ihrer Ausgabe von Zürich. Der Artikel berichtet, dass von der Kontrolle, die letztes Jahr durchgeführt wurde, einige Lebensmittelverpackungen, die gegenwärtig auf dem Markt sind, Chemikalienrückstände oberhalb der erlaubten Grenzen enthalten. Zu den kritischsten Verpackungen gehören Pappbecher und Pizzakartons.
Die Kantonschemiker untersuchten 2017 78 Papier- und Kartonverpackungen wie Kaffeebecher, Pizzakartons, Take-away-Schüsseln, Brotbeutel oder Papiertüten für Mehl und Getreide. Elf Produkte haben das Vorhandensein unzulänglicher oder chlorhaltiger Tintenbestandteile aus der Papierherstellung hervorgehoben, wie der Verband der Kantonschemiker der Schweiz (VKCS) vergangenen Mittwoch (25.4.2018) berichtet hat. Dies entspricht 14% der untersuchten Pakete. In weiteren 42 Proben (62%) wurden Rückstände von Mineralölen nachgewiesen, die vermutlich während der Lagerung in die Nahrung gelangen.

Insgesamt ist die Situation bei Papierverpackungen "unbefriedigend". Und die Branche hat auch große Lücken in der Selbstregulierung. Das VKCS hat mitgeteilt, dass es die Alarmstufe hochhalten wird, indem es mehr Kontrollen durchführt und die Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen überwacht.
Wenn es wahr ist, dass unsere Großeltern auf dem Markt Obst und Gemüse in Zeitungspapier eingepackt bekommen haben und dass letzteres auf Papier gedruckt wurde, die nicht für Verpackungen und mit wahrscheinlich bleihaltigen Tinten zertifiziert sind, fordern uns die bestehenden Vorschriften heutzutage zu ganz anderen Ansätzen auf.

Der Prozess, durch den die Farbe auf das Lebensmittel übertragen wird, wird als "Migration" bezeichnet und kann verschiedener Art sein:

  • Direkt: Vom Druck zum Lebensmittel, in Situationen, in denen letzterer in direktem Kontakt mit dem Ausdruck steht;
  • Durch Eindringen: wenn Migration von der bedruckten Seite zur unbedruckten Seite erfolgt;
  • Durch Kontakt: Migration von der bedruckten Seite zur unbedruckten Seite eines gestapelten Bogens oder einer Rolle (allgemein als "Gegendruck" bezeichnet);
  • Durch Verdampfung oder Kondensation: Verflüchtigung und Kondensation von Komponenten nach dem Erhitzen.

Seit geraumer Zeit ist unser Unternehmen bestrebt, für diesen Zweck zertifizierte Papiere, Kartons und natürlich migrationsarme Tinten für Kunden anzubieten, die im Lebensmittelbereich tätig sind. Wir folgen gewissenhaft auch die so genannte „gute“ Produktionsregeln - Good Manufacturing Practices (GMP) - gegründet von der Europäischen Union - verwandten Materialien und Gegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln .... und dass die Schweizer Verordnung widerspiegeln.

 

Link zur Verordnung den schweizerischen eidgenössischen Departementen des Innern

Link zum Artikel von 20 Minuten